In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird der Körper von Qi durchströmt, der Lebensenergie. Detaillierte Diagramme zeigen die Bahnen des Qi, die sogenannten Energiemeridiane. Akupunktur beeinflusst diese Energieströme durch das Setzen feiner Nadeln. Bei einer Störung des Qi-Flusses kann diese Blockade durch gezielte Stimulierung gelöst werden. Hierbei kommen nicht nur Nadeln zum Einsatz, sondern auch Wärme-, Licht-, Druck- oder elektrische Reize. Ergänzende Behandlungen wie Akupressur und Reflexzonenmassage stimulieren Punkte, die Organe und Bindegewebe beeinflussen. Auch Kräutermedizin kann die Therapie unterstützen.
Viele Studien haben Mittlerweile die Wirksamkeit der TCM bei der Therapie von Infertilität bestätigt.
In dieser Studie wurde der Einfluss von Akupunktur auf die Spermienqualität von 40 Männern untersucht. Bereits nach einer 5-wöchigen Behandlung bei „unfruchtbaren“ Männern zeigte sich im Vergleich zur Kontrollgruppe eine signifikante Verbesserung der Spermien ohne strukturelle Defekte.
Auch die chinesische Kräutermedizin kann erfolgreich zur Behandlung männlicher Unfruchtbarkeit eingesetzt werden. Diese Studie beschreibt den positiven Effekt über die wesentlichen Merkmale des Spermiogramms wie Anzahl, Beweglichkeit und Qualität der Spermien.
Durch Akupunktur und Gabe von chinesischen Kräutern kann der weibliche Zyklus stabilisiert und, sofern noch eine ausreichende „ovarielle Reserve“ vorhanden ist, ein regelmäßiger Eisprung bewirkt werden.
Bei Regelschmerzen, Zysten, Myomen, im Klimakterium (Wechseljahre) oder bei der regulation des weiblichen Zyklus wirkt sich die Akupunktur positiv aus. Sie bringt die Lebensenergie ins Gleichgewicht und reguliert das Nervensystem und den Hormonhaushalt. Über die Möglichkeiten berate ich sie sehr gerne telefonisch oder im persönlichen Gespräch.